die neuesten Ergebnisse zu den gefürchteten Knieschmerzen

Pünktlich zum Start in die Marathonvorbereitung für das kommende Frühjahr gibt es neue Erkenntnisse amerikanischer Mediziner, wie sich die unter Läufern gefürchteten Beschwerden des Kniegelenks, das so genannte Runner`s Knee vermeiden lassen:

Die University of North Carolina ermittelte in einer großangelegten Studie mit über 1500 Probanden Risikofaktoren, die einen Hinweis auf das drohende Schmerzsyndrom geben.

Schwache Quadrizeps- und hintere Oberschenkelmuskeln erhöhen ebenso wie bestimmte Fußfehlstellungen und ein zu geringer Kniebeugewinkel das Risiko, ein Runner`s Knee zu entwickeln.

Eine Schwäche dieser offenbar entscheidenden Muskelgruppen führt zu einer bis zu 5,5fachen Risikoerhöhung für das Auftreten der Kniebeschwerden.
Das Runner`s Knee ist vor allem wegen seiner Chronifizierungsgefahr gefürchtet - die Knorpelstruktur des Kniegelenks ist hierbei einem steten Abbauprozess unterworfen, bis es zu äußerst schmerzhaften direkten Knochenkontakten kommt - Operationen und häufig das Ende der Laufkarriere sind die Folgen.

 Im Institut Predia steht mit der computergestützten isokinetischen Funktionsdiagnostik ein hochsensitives Instrument zur ausführlichen Anamnese des Zustandes der Beinmuskulatur zur Verfügung. Die Analyse liefert ein genaues Bild, welche Muskeln ein spezielles Training benötigen.



Ausgehend von der Diagnostik können Sie unter Anleitung unserer Sporttherapeuten die schwachen Muskelpartien gezielt trainieren und legen so die Grundlage für schmerzfreie und gesunde Erfolge des Sommers, ob als ambitionierter Hobby- oder auch Profiläufer.

Quelle:
Boling et al. American Journal of Sports Medicine (2009;37;2108-2116)


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